Wie man echte Pashmina erkennt
Der Markt ist überschwemmt mit Schals, die als „Pashmina“ bezeichnet werden.
Die meisten von ihnen sind es nicht.
Echte Pashmina ist selten , unterliegt natürlichen Produktionsbedingungen und lässt sich nicht in Massenproduktion herstellen. Dennoch werden synthetische Mischgewebe und industriell gefertigter Kaschmir unter demselben Namen verkauft – oft zu Preisen, die fast zu schön sind, um wahr zu sein.
Dieser Leitfaden zeigt Ihnen genau, wie Sie echte Pashmina erkennen – mit Methoden, denen Kunsthandwerker, Käufer und Sammler seit Generationen vertrauen.
Was ist echte Pashmina? (Und warum die meisten Produkte keine sind)
Echte Pashmina wird ausschließlich aus dem ultrafeinen Unterfell der Chyangra-Ziege hergestellt, die in den Hochgebirgsregionen des Himalaya in Nepal und Tibet beheimatet ist.
Nur diese Ziege – die in Höhenlagen über 4.000 Metern lebt – produziert Fasern, die fein genug (12–14 Mikrometer) sind, um als echte Pashmina zu gelten.

Wichtigste Fakten:
- Von Hand gekämmt, niemals geschoren
- Gesponnen und handgewebt auf traditionellen Webstühlen
- In kleinen Chargen hergestellt, nicht in Fabriken.
- Alles andere – Mischgewebe, maschinell gewebte Schals oder 30 € teure „Pashmina“-Schals – ist nicht authentisch.
1. Der Preistest: Echte Pashmina hat einen festen Preis
Wenn Sie sich fragen, wie man echte Pashmina erkennt, beginnen Sie mit dem Preis.
Authentische Himalaya-Pashmina gibt es ab etwa 150 €.
Warum?
Eine Chyangra-Ziege liefert jährlich etwa 150 Gramm nutzbare Fasern.
Für einen einzigen Schal sind wochenlange, gekonnte Handwebarbeiten erforderlich.
Kunsthandwerker erben dieses Handwerk über Generationen hinweg.
Wenn Sie „Kaschmir“ mit einem Preis von 20–50 € sehen, handelt es sich fast immer um Folgendes:
Polyester
Viskose
Wollmischungen
Fabrikgefertigter Kaschmir, fälschlicherweise als Pashmina etikettiert
Niedriger Preis = hohe Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine Fälschung handelt.
2. Der Berührungstest: Deine Haut weiß es.
Schließe deine Augen. Berühre sanft deine Wange mit dem Stoff.
Echtes Pashmina-Gefühl:
- Weich, aber nicht rutschig
- Sofort erwärmen
- Leicht, aber dennoch substanziell
Gefühl von Kunst- oder Mischmaterialien:
- Übermäßig glatt (Kunststofffasern)
- Kratzig (minderwertige Wolle)
- Kalt bei der ersten Berührung
Ihre Hände erkennen Authentizität schneller als jedes Etikett.
3. Der Brenntest (Der ultimative Beweis)
Führen Sie diesen einfachen Test, sofern möglich, zu Hause durch.
Ziehen Sie einen einzelnen losen Faden vom Rand ab und zünden Sie ihn vorsichtig an.
Authentische Pashmina:
- Brennt langsam
- Riecht nach verbranntem Haar
- Verwandelt sich in weiche Asche
Synthetische Fasern:
- Zu harten Perlen schmelzen
-
Riecht nach Plastik
Die Wissenschaft lügt nie – auch nicht, wenn es um Marken geht.
4. Der Webtest: Achten Sie auf menschliche Spuren
Drehe den Schal um. Schau genau hin.
Handgewebte Pashmina-Shows:
- Winzige Unregelmäßigkeiten
- Geringfügige Abweichungen in der Fadenspannung
-
Natürliche, organische Unregelmäßigkeit
Dies sind keine Mängel.
Sie sind ein Beweis menschlicher Handwerkskunst.
Maschinell hergestellte Schals sind vollkommen einheitlich.
Perfektion ist verdächtig.
5. Gewicht und Wärme: Das Himalaya-Paradoxon
Ein authentischer Pashmina-Stoff fühlt sich in den Händen fast schwerelos an .
Wickeln Sie es um sich – die Wärme ist sofort spürbar.
Diese Kombination aus:
- Extreme Leichtigkeit
- Hervorragende Isolierung
…kann durch synthetische Fasern nicht nachgebildet werden.
Dies ist die gleiche Faser, auf die die Gemeinschaften im Himalaya bei Temperaturen von bis zu −40°C angewiesen sind.
6. Pilling ist (anfangs) normal.
Viele Käufer nehmen an, dass Pilling ein Zeichen für schlechte Qualität ist. Bei Pashmina ist jedoch oft das Gegenteil der Fall.
Echte Pashmina-Pashmina kann im Neuzustand leicht fusseln, da die Naturfasern überschüssige Fasern verlieren.
- Entfernen Sie die Pillen vorsichtig mit einem Kaschmirkamm.
-
Nach der Stabilisierung bleibt der Stoff jahrzehntelang glatt.
Synthetische Schals neigen unaufhörlich zur Pillingbildung und verschleißen schnell.
7. Herkunft: Stellen Sie diese 3 Fragen
Wenn Sie echte Pashmina erkennen möchten, fragen Sie den Verkäufer:
- Woher kommt der Kaschmir?
- Wer hat dieses Stück gewebt?
-
Wie lauten die Rückgabebedingungen?
Authentische Marken antworten klar und selbstbewusst.
Vage Antworten verbergen meist Massenproduktion oder Mischungen.
8. Kosten pro Trageeinheit: Die realen wirtschaftlichen Aspekte
Ein 30 € teurer Kunstfaserschal hält eine Saison.
Innerhalb von zehn Jahren muss man es zehnmal ersetzen.
Gesamtkosten: 300 €
Eine authentische Pashmina für 169 € hält über 20 Jahre.
Gesamtkosten: 169 €
Echter Kaschmir ist nicht teuer.
Es ist langfristig gesehen wirtschaftlich.
9. Was authentische Marken versprechen
Bei Himalaya Pashmina ist jedes Stück:
- 100% reines Chyangra-Kaschmir
- Handgewebt in Nepal von Kunsthandwerkern in dritter Generation
- Nie gemischt, nie industriell hergestellt
- Mit 30-tägigem bedingungslosem Rückgaberecht
-
Unterstützt durch lebenslange Pflegeberatung
Keine Abkürzungen. Keine Kompromisse.
Abschließender Gedanke: Vertraue deinem Instinkt.
Wenn der Preis unmöglich erscheint,
Die Berührung fühlt sich falsch an.
oder der Verkäufer erklärt die Herkunft nicht
Vertraue deinem Instinkt.
Echte Pashmina ist selten, ehrlich und unverwechselbar.
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